„Solidarität und Empowerment – Frauen stärken und Gleichstellung gemeinsam gestalten“ war die diesjährige Überschrift für den Landesgleichstellungspreis. Bereits zum 4. Mal hat das Land Sachsen-Anhalt Menschen und Initiativen für herausragendes Engagement im Einsatz für Gleichstellung und Frauenrechte ausgezeichnet. Der Preis würdigt das Engagement und schafft Sichtbarkeit für die vielfältigen Themen, die Frauen und ihre Lebenswirklichkeiten betreffen.
Der Landesgleichstellungspreis ist in 4 unterschiedlichen Kategorien mit bis zu 1000,- € dotiert.

🏅 Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr:

🚲 der ADFC Sachsen-Anhalt für seine Fahrrad-Lernkurse für Migrantinnen,
📣 Catcalls of Halle für den Einsatz gegen sexualisierte Belästigung im öffentlichen Raum,
🥋 die Kampfsportgemeinschaft „Jodan Kamae“ Zeitz e. V. für ihr Engagement zur Stärkung von Frauen und Mädchen sowie für Gewaltprävention und strukturellen Schutz und
💜 Jacqueline Brösicke für ihr jahrzehntelanges Engagement für Frauen und Gleichstellung.
 
In ihrer Laudatio betonte Gleichstellungsministerin Petra Grimm-Benne: „Gleichstellungspolitische Errungenschaften sind nicht vom Himmel gefallen, sondern wurden mit Beharrlichkeit erkämpft und müssen immer wieder verteidigt werden. Gerade in einer Zeit, in der Frauenrechte und Gleichstellung wieder grundsätzlich infrage gestellt werden, verdienen Menschen, die Missstände benennen, für gleiche Rechte eintreten und anderen Mut machen, unsere besondere Anerkennung und Unterstützung.“ 

2026 Gleichstellungspreis Preistragende kompFoto: Ronny Hartmann
 
Die Projekte und Initiativen zeigen deutlich, was mit Engagement und gemeinsamem Einsatz schaffbar ist. Gleichzeitig wird klar: wir sind noch nicht am Ziel. Frauen und ihre Lebensrealitäten sind vielfältig und Gleichstellungsarbeit endet nicht. Durch Solidarität und Zusammenhalt lassen sich die Dinge gemeinsam vorwärts bewegen.
 
Der Landesfrauenrat gratuliert allen Preisträger*innen herzlich und wünscht den Projekten und vor allem den Engagierten dahinter viel Rückenwind und Engergie für die weitere Arbeit!

Liebe Frauen- und Gleichstellungsakteur*innen,

im September wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. Das ist ein Anlass, gemeinsam sichtbar zu machen: Frauen* gehören selbstverständlich dorthin, wo Entscheidungen getroffen werden.

WÄHLT FRAUEN. ist eine überparteiliche Kampagne für eine Demokratie, in der Frauen* selbstverständlich dort vertreten sind, wo Entscheidungen getroffen werden. Mit kreativen Aktionen, sichtbaren Zeichen und einer positiven Botschaft machen wir auf die Unterrepräsentanz von Frauen* in politischen Entscheidungspositionen aufmerksam.

Die Kampagne WÄHLT FRAUEN. geht auf Roadtour durch Sachsen-Anhalt.

Das kleine, ehrenamtliche Team aus Potsdam ist an verschiedenen Wochenenden unterwegs. Mit einem Handwagen voller Kampagnenmaterialien spazieren sie durch Städte, besuchen verschiedene Orte, hinterlassen mit Sprühkreide sichtbare Botschaften im öffentlichen Raum, verteilen Postkarten und Plakate und sammeln Bilder und Statements für unsere Kampagne.

Vielleicht führt die Tour auch in Ihre oder Eure Stadt...

Die Tourtermine 

Sachsen-Anhalt

Tour 1

Freitag, 10. Juli
Wittenberg · Dessau-Roßlau · Halle (Saale)

Samstag, 11. Juli
Thale · Magdeburg

Tour 2

Freitag, 14. August
Genthin · Jerichow · Tangermünde

Samstag, 15. August
Stendal · Wolmirstedt · Burg

Tour 3

Freitag, 21. August
Haldensleben · Magdeburg

Samstag, 22. August
Oschersleben · Gardelegen

Tour 4

Freitag, 28. August
Nebra · Querfurt · Lutherstadt Eisleben

Samstag, 29. August
Weißenfels · Zeitz

Kurzfristige Änderungen sind möglich und aufgrund einer Roadtour auch wahrscheinlich.

Auf www.waehltfrauen.de finden Sie und Ihr Informationen zur Kampagne. Die kostenfreie Kampagnenmaterialien zum Herunterladen gibt es unter: https://www.waehltfrauen.de/  Nutzt die Materialien gern für Ihre und Eure Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen usw.

Wenn die Macher*innen nicht auf Tour sind, findet man sie auf Instagram @waehltFrauen und bei LinkedIN.

Wir freuen uns, wenn Sie und Ihr die Kampagne in Ihren und Euren Netzwerken bekannt macht, die Materialien nutzt und die Spuren unserer Tour entdeckt. Vielleicht gibt es Begegnungen unterwegs oder Sie oder Ihr habt Lust, Teil der Kampagne zu werden – mit einem gemeinsamen Foto oder einem kurzen Statement? Wenn Sie oder Ihr Kontakt aufnehmen möchtet, dann gerne eine Nachricht senden an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Wir freuen uns auf Sachsen-Anhalt!

WÄHLT FRAUEN unterwegsWÄHLT FRAUEN unterwegs 2

Logo Sachsen-Anhalt weltoffen

Der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. ist jetzt Teil des Bündnisses Sachsen-Anhalt weltoffen! Das unabhängige, zivilgesellschaftliche Bündnis setzt sich für ein demokratisches, vielfältiges und solidarisches Sachsen-Anhalt ein. Ein Netzwerk aus inzwischen mehr als 270 Initiativen und Organisationen sowie mehr als 160 Einzelpersonen tritt mit verschiedenen Aktionen und Materialien für einen friedlichen und respektvollen Umgang und gegen Vorurteile, Ausgrenzung und menschenfeindliche Ideologien ein. Wir freuen uns sehr und unterstützen das Netzwerk von nun an mit unserer Expertise in Sachen Frauenrechten, Gleichstellung und politischer Teilhabe.

Du willst auch Teil des Büdnisses sein? Alle Infos und die Ziele findest auf https://sachsenanhalt-weltoffen.de/

Zur Landtagswahl 2026 in Sachsen-Anhalt hat der Landesfrauenrat die im Landtag vertretenen Parteien sowie die FREIEN WÄHLER und das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) zu ihren frauen- und gleichstellungspolitischen Positionen befragt. Grundlage unserer Wahlprüfsteine sind die Beschlüsse unserer Delegiertenversammlungen.

Die Antworten der Parteien sind nun eingagnegen. Die Zusammenfassungen, sowie auch die ausführlichen Antworten sind in unserem Webseiten-Punkt zur Landtagswahl einzusehen.

Der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt begrüßt ausdrücklich, dass mit dem vorliegenden Antrag das Thema Einsamkeit als gesamtgesellschaftliche Herausforderung aufgegriffen wird. Einsamkeit ist kein individuelles Randphänomen, sondern ein strukturelles Problem, das sich entlang sozialer, ökonomischer und insbesondere geschlechtsspezifischer Ungleichheiten manifestiert.