Zwangseinweisungen in sogenannte Tripperburgen der DDR

Aufruf Riebeckstraße 63 Bild

Zwangseinweisungen in geschlossene Venerologische Stationen (»Tripperburgen«) der DDR waren staatliches Unrecht. Nicht die betroffenen Frauen hatten Schuld, sondern der SED-Staat. Sind auch Sie betroffen? Dann haben Sie Anspruch auf Wiedergutmachung (Rehabilitierung), was auch bedeuten kann, dass Ihnen Ausgleichsleistungen zustehen. Melden Sie sich bei Riebeckstraße 63 e.V. und erhalten Sie Unterstützung und Beratung.

Der Riebeckstraße 63 e.V. in Leipzig arbeitet die Geschichte der geschlossenen Venerologischen Stationen auf und ist die zentrale Anlaufstelle für betroffene Frauen. Er bietet regelmäßig Erzählcafés an, bei denen Betroffene und Interessierte sich austauschen, hilft bei Recherchen und schafft Öffentlichkeit. Der Verein ist dabei, eine Beratungsstelle und ein Archiv mit Zeitzeuginnen-Interviews aufzubauen. Auch hierfür ist der Kontakt zu Betroffenen gewünscht, um Zeitzeuginnen-Berichte zu sammeln.

Wenn auch Sie dieses Unrecht erfahren haben und von Zwangseinweisung in eine geschlossene venerologische Station betroffen waren, können Sie sich an Riebeckstraße 63 e.V. wenden. Der Verein bietet Beratung und Unterstützung bei der Einsicht von Akten. Außerdem können juristische Beratung oder ein psychosoziales Angebot vermittelt werden. Auch Angehörige von Betroffenen können sich an den Verein wenden. 

Kontakt: Annkathrin Richter
Adresse: Riebeckstraße 63 e.V., Riebeckstraße 63, 04317 Leipzig

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Telefon: +49 17 77 80 59 73