Aktuelles

Am Montag, den 09.03.2026, setzen wir in Magdeburg ein kraftvolles Zeichen:
Um 13:00 Uhr rufen wir euch zur Kundgebung „Ohne Uns!“ auf dem Bahnhofsvorplatz (Willy-Brandt-Platz) zusammen.
Während weltweit Frauen*, queere und marginalisierte Personen rund um diesen Tag ihre Arbeit niederlegen, wollen auch wir sichtbar machen, was oft unsichtbar bleibt: die unbezahlte und bezahlte Arbeit, die unser gesellschaftliches Leben trägt – und die systematische Ungleichheit, die sie begleitet.
Redebeiträge
Wir freuen uns sehr, dass folgende Stimmen unsere Kundgebung stärken werden:
- die Gleichstellungsbeauftragte des Landes
- Vertreter*innen der Gewerkschaften
- das Töchterkollektiv
- der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V.
Ihre Perspektiven zeigen: Ohne uns steht alles still !
Wir rufen euch und eure Verbände dazu auf:
Lasst alles stehen und liegen.
Kommt mit uns auf den Platz.
Kommt ins Gespräch mit Frauen* und Verbündeten.
Bringt eure Anliegen, eure Erfahrungen und eure Stimmen ein.
Alle aktuellen Infos, Aktionen und Materialien findet ihr außerdem auf Instagram unter:
👉 https://www.instagram.com/frauenstreik.magdeburg/
Lasst uns gemeinsam zeigen: Ohne Uns! – ohne unsere Arbeit, unsere Stimmen, unser Miteinander ist eine gerechte Gesellschaft nicht möglich.
Wir freuen uns auf euch und euren Beitrag.
Feministische Grüße,
Euer Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V.
Sharepic: OhneUnsMagdeburg.jpg
Druckvorlage Flyer: Flyer_Frauenstreiktag-2.pdf
Magdeburg, 26. Februar 2026
Am 21. März 2026 finden im Familienhaus in Magdeburg die turnusgemäßen Neuwahlen des Vorstandes des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. statt. Im Rahmen der Mitgliederversammlung wird ein neuer Vorstand gewählt und damit die Weichen für die kommende Amtsperiode gestellt.
Die amtierende Vorsitzende Michelle Angeli hat aus persönlichen Gründen entschieden, nicht erneut für das Amt zu kandidieren. Nach drei intensiven und erfolgreichen Jahren an der Spitze des Vorstandes möchte sie die Verantwortung in neue Hände übergeben.
„Ich bin dankbar für die 6 Jahre, in denen ich zuerst als Beisitzerin und dann als Vorsitzende, den Landesfrauenrat mitgestalten durfte. Ich freue mich diese wertvolle Aufgabe nun in vertrauensvolle Hände zu übergeben. Für die Zukunft wünsche ich dem Team der Geschäftsstelle und dem gesamten Landesfrauenrat alles Gute.“
Weiterlesen: Neuwahlen des Vorstandes am 21. März 2026 im Familienhaus Magdeburg
(Ex)Partnerschaftsgewalt erweitert sich in digitale Räume und durch technische Hilfsmittel. Schutz und Sicherheit für von Gewalt betroffene Frauen und ihre Kinder muss digitale Absicherung berücksichtigen. Mit dem Schwerpunkt zu Hasskriminalität und Digitaler Gewalt bietet der Landesfrauenrat Expertise und Netzwerke, um Fachkräfte zu qualifizieren und digitale Gewalt zu bekämpfen.
Unsere Schulungsangebote für das Jahr 2026 finden Sie in unserem Flyer. Die Präsenz- und Online-Angebote richten sich an Fachkräfte aus dem Gewaltschutz, an Mitglieder des Landesfrauenrates sowie an Netzwerkpartner*innen und Interessierte aus dem Kontext des Gewaltschutzes.Eine Anmeldung ist erforderlich.
Magdeburg, 02. Februar 2026
Der Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt lehnt den Vorstoß der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) der CDU, den gesetzlichen Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit abzuschaffen, entschieden ab. Der Antrag für den Bundesparteitag der CDU im Februar ist weder arbeitsmarktpolitisch zielführend noch setzt er an den tatsächlichen Ursachen aktueller Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt an. Stattdessen droht er, bestehende strukturelle Ungleichheiten weiter zu verschärfen.
Der Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit ist ein zentrales gleichstellungs- und arbeitsmarktpolitisches Instrument. Er ermöglicht insbesondere Frauen* die dauerhafte Teilhabe am Erwerbsleben unter Bedingungen, die durch ungleiche Verteilung von Sorgearbeit, unzureichende Betreuungs- und Pflegeinfrastruktur sowie individuelle gesundheitliche Belastungen oder steuer- und arbeitsmarktpolitische Fehlanreize geprägt sind. Arbeitszeitentscheidungen sind vor diesem Hintergrund keine rein individuellen Präferenzen, sondern Ausdruck struktureller Rahmenbedingungen.
Miteinander – Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt e.V. sucht zum 01.03.2026 bzw. nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Berater*in zur Unterstützung von Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (jeweils 30 Stunden/ Woche) am Standort Magdeburg
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