Freitag,
08.07.2022

Unter dem Motto: „Go for Gender Justice“ wollen wir den Traum von einer gerechten und friedlichen Welt für jeden Menschen unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion und sexueller Orientierung auf den Weg bringen.

Donnerstag,
06.10.2022

Laut dem Bundeslagebild Menschenhandel des Bundeskriminalamtes waren im Jahr 2020 93,8 % der Betroffenen von Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung weiblich, 42,7 % dieser Frauen* unter 21 Jahre alt. Das bedeutet einen Anstieg von über 10 % im Vergleich zum Vorjahr. 24,4 % der jungen Frauen* und Mädchen* gaben an, dass sie durch die sogenannte „Loverboy-Methode“ zur Prostitution gebracht wurden. Auch hier ist ein Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren zu erkennen.

Donnerstag,
02.06.2022

Lange Zeit beschäftigten sich feministische Debatten kaum mit Elternschaft und Familie. Zeiten ändern sich! Ein Bedeutungswandel in der Perspektive auf Elternschaft hält Einzug in feministische Auseinandersetzungen und Kämpfe. Nicht länger richten sie sich gegen die Familie, sondern gegen Verhältnisse, in denen das Leben mit Kindern zur Zumutung wird. In der Familie Feminismus leben – eine neue Devise und Herausforderung. Lust auf Bindung, Freiheit durch Angewiesenheit, Macht durch Mutterschaft – auch für Freundinnen und Väter. Damit sind Feminismus, Familie und Elternschaft in dieser Kombination ein neuer Untersuchungsgegenstand. 

Mittwoch,
08.06.2022

Auf den ersten Blick ging es Frauen in Deutschland noch nie so gut wie heute. In den vergangenen Jahrzehnten wurden eine Vielzahl von Diskriminierungen abgebaut, Rechte erwirkt und Freiheiten erkämpft. Doch die gesellschaftliche Stellung von Frauen ist in der Gegenwart nicht unumstritten. Verschiedene Gruppierungen und politische Strömungen lehnen die Vorstellung einer Gleichheit der Geschlechter ab. Kennzeichnend sind eine Ablehnung von Feminismus, das Festlegen von Frauen auf bestimmte gesellschaftliche Rollen sowie vermeintlich naturwissenschaftliche und theologische Begründungen der geschlechtlichen Ungleichheit. Teilweise gehören dazu auch gewaltsame Akte oder gar Tötungen von Frauen. Dies schlägt sich auch in den Manifesten der extremrechten Attentäter nieder, die in Christchurch, Halle und Hanau töteten...