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Gewalt gegen Frauen prägt den Alltag vieler Frauen. Jede dritte Frau in Deutschland war bereits Opfer von häuslicher und/oder sexualisierter Gewalt.

Vor diesem Hintergrund kritisiert das Landesweite Netzwerk für ein Leben ohne Gewalt die Aussagen des Richters Winfried Leopolds im Urteil gegen Ex-Profiboxer Tom Schwarz, als unsensibel und taktlos gegenüber der Betroffenen.

Am Samstag, den 12.09.2020, waren die Delegierten der Mitgliedsverbände des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. aufgerufen, einen neuen Vorstand zu wählen. Der geschäftsführende Vorstand trat erneut zur Wahl an. Es gab keine Gegenkandidatin. So wurden Eva von Angern als Vorsitzende, Sarah Schulze als stellvertretende Vorsitzende und Steffi Schikor als Schatzmeisterin. Sie bedankten sich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Am 06. Juni 2021 finden in Sachsen-Anhalt Landtagswahlen statt. In den letzten Wochen haben die Parteien ihre Kandidatinnen und Kandidaten nominiert, Listen aufgestellt und Direktkandidaturen benannt.

Die heutige Entscheidung des Thüringer Verfassungsgerichtes wurde bundesweit mit Spannung erwartet. Wir nehmen die Entscheidung mit Bedauern zur Kenntnis. Klar ist jedoch, dass das Urteil ausschließlich für das Land Thüringen gilt und uns darin bestärkt, an unserem Engagement für mehr Frauen in den Parlamenten – sei es auf Bundes, Landes oder kommunaler Ebene festzuhalten.

Die Zahl von Mord und Totschlag, Sexualdelikten, Körperverletzungen oder Stalking ist in (Ex-) Paarbeziehungen im Jahr 2019 auf dramatisch hohem Niveau geblieben. Die neuen Zahlen der Kriminalstatistischen Auswertung Partnerschaftsgewalt des Bundeskriminalamtes zeigen insgesamt sogar einen weiteren leichten Anstieg. 2019 wurden 141.792 Opfer von Partnerschaftsgewalt in den genannten Kategorien polizeilich erfasst, knapp ein Prozent mehr als im Jahr zuvor. Zu 81% waren Frauen betroffen und zu 19% Männer. Die Hälfte der Opfer lebte zum Tatzeitpunkt mit dem Täter oder der Täterin in einem Haushalt (50,5%).

Pressemittelung Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt e.V. und Bundesagentur für Arbeit Sachsen-Anhalt-Thüringen
Halle, 04. März 202